Oskar Seger
schaut mit Vorfreude auf die bevorstehenden Fasnachtstage.
Die GLP-FLiG Gossau-Arnegg lehnt das Referendum gegen den Steuerfuss 2026 entschieden ab und unterstützt den moderaten Steuerfuss von 121 Prozent, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Der Stadthaushalt dürfe nicht weiter in eine finanzielle Schieflage geraten.
Steuerfussabstimmung «Ein Ja zum Referendum bringt keine Einsparungen. Im Gegenteil: Es schränkt den finanziellen Handlungsspielraum künftiger Generationen ein und gefährdet die Lebensqualität in Gossau», schreibt die GLP-FLiG. Gleichzeitig sende ein solcher Entscheid ein falsches politisches Signal aus und erhöhe den bereits wachsenden Schuldenberg weiter. Zusätzlich drohe ein massiver Investitionsstau, der notwendige Projekte wie Schulhaussanierungen verzögere oder verunmögliche. «Die vorgesehene Steuerfussanpassung von 5 Prozent ist ein notwendiger Schritt, um die Finanzpolitik näher an die Realität heranzuführen», schlussfolgert die GLP-FLiG.
Die Anpassung allein reiche jedoch nicht aus. «Um den Stadthaushalt nachhaltig zu stabilisieren, werden weitere substanzielle Einsparungen sowie voraussichtlich eine erneute Anpassung des Steuerfusses notwendig sein. Die Stadt Gossau ist bereits am Sparen», schreibt die Partei. Wie der vor kurzem veröffentlichte Statusbericht 1 zeige, sind von den 150 Sparvorschlägen aus der externen Untersuchung rund 100 bereits umgesetzt. Weitere Sparideen der Beratungsfirma PwC würden gemäss GLP-FLiG die Lebensqualität in Gossau erheblich beeinträchtigen – insbesondere Einsparungen bei Wintersportlagern, Wahlfächern in der Oberstufe und Beiträgen an Vereine. «Die GLP-FLiG ist überzeugt: Wegschauen hilft nicht. Gossau muss sich den heutigen finanziellen Herausforderungen stellen, um auch für zukünftige Aufgaben handlungsfähig zu bleiben. Ein Nein zum Referendum am 8. März ist deshalb ein verantwortungsvoller Entscheid im Interesse der Stadt und kommender Generationen», schliesst die Mitteilung.
pd
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