Fabian Diem
will eine Weiterentwicklung der Stiftung Zeitvorsorge forcieren.
Sina Preisig erreichte bei den SwissSkills den siebten Rang. z.V.g.
Es wurde geschraubt, gehämmert, programmiert, gekocht und überzeugt – 1’021 junge Berufstalente kämpften während vier Tagen an den SwissSkills in Bern um den Titel. Mit dabei war auch Sina Preisig aus Schwellbrunn. Die Fachfrau Gesundheit blickt auf die Berufsmeisterschaften zurück.
SwissSkills Von den 1'021 Teilnehmenden gingen 297 Gewinnerinnen und Gewinner von Medaillen hervor – 69 von ihnen stammen aus der Ostschweiz. Diese holten 24 goldene, 26 silberne und 19 bronzene Auszeichnungen. Sina Preisig, die als Fachfrau Gesundheit beim Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden arbeitet, erhielt zwar keine Medaille, dafür sammelte sie wertvolle Erfahrungen.
«Die Atmosphäre bei den SwissSkills war sehr positiv und inspirierend», sagt sie. Man habe gespürt, wie viel Freude und Einsatz alle Teilnehmenden in ihren Aufgaben gezeigt hätten. «Mein eigener Einsatz war aufregend und mit Nervosität verbunden, besonders weil so viele Zuschauerinnen und Zuschauer sowie zwei Expertinnen alles genau beobachtet haben», erinnert sich Preisig.
Preisig musste vor allem ihre fachlichen Fähigkeiten als Fachfrau Gesundheit unter Beweis stellen – insbesondere in den Bereichen Pflege, Hygiene und in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten. «Gleichzeitig war es ausserdem wichtig, Ruhe zu bewahren und die Aufgaben gut zu organisieren, damit alles in einer sinnvollen Reihenfolge erledigt werden konnte. Zu Beginn war ich sehr nervös, doch sobald ich mitten in den Tätigkeiten war, konnte ich mich gut fokussieren und fühlte mich zunehmend sicherer», so Preisig. Mit der Konkurrenz habe sie kaum etwas zu tun gehabt, da die Räumlichkeiten getrennt waren und nicht alle am selben Tag angetreten sind. «Ich habe mich lediglich nach dem Einsatz kurz mit einer Kandidatin ausgetauscht. Wir haben besprochen, wie es gelaufen ist und wie wir die Aufgaben jeweils angegangen sind», so Preisig.
Bei den Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit traten 24 Teilnehmende an. Wie zufrieden ist Preisig mit ihrem 7. Rang? «Ich wollte einfach mein Bestes geben und die Chance nutzen, einmal bei so einem Wettbewerb dabei zu sein. Auch wenn ich es nicht ins Finale geschafft habe, bin ich mit meiner Teilnahme sehr zufrieden. Es war eine wertvolle Erfahrung und ich bin sicher, dass mir dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung bleiben wird.» Ausserdem habe sie gelernt, unter Druck ruhig und konzentriert zu arbeiten. «Was ich genau im Berufsalltag daraus nutzen kann, ist noch schwer zu sagen. Viel wichtiger war für mich die Erfahrung selbst, weil sie mich persönlich weitergebracht hat.»
Stefanie Rohner
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