Zwei Tote bei schwerem Gewaltdelikt
In Urnäsch ist es in einer Privatwohnung zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, sind getötet worden.
In Urnäsch ist es in einer Privatwohnung zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, sind getötet worden.
Blaulicht Zwei weitere Personen wurden ins Spital eingeliefert. Unter den Verletzten befindet sich der mutmassliche, 23-jährige Täter. Die Identität der zweiten Verstorbenen konnte inzwischen abgeklärt werden, die formelle Identifikation steht noch aus. In einer Privatwohnung im Sölzer ist es am vergangenen Donnerstag zu einem Tötungsdelikt gekommen. Zwei Frauen erlitten durch die Messerattacke tödliche Verletzungen. Bei der zweiten Frau handelt es sich um die Mutter der 48-jährigen, verstorbenen Bewohnerin. Die Frau weilte bei ihrer Tochter und ihrem Grosskind auf Besuch. Die formelle Identitätsabklärung ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Frauen erlitten tödliche Stich- und Schnittverletzungen. Das siebenjährige Kind wurde ebenfalls mit Verletzungen ins Spital eingeliefert, konnte aber in der Zwischenzeit das Spital wieder verlassen. Es befindet sich in der Obhut eines sicheren Umfelds. Die Betreuung des Kindes ist sichergestellt.
Der 23-jährige, mutmassliche Täter hat sich nicht lebensbedrohliche Schnittverletzungen zugezogen, die operiert wurden. Er befindet sich in Haft. Die Gründe, weshalb sich der 23-Jährige, welcher in der Nachbarschaft der Opfer wohnt, in der Wohnung der Opfer aufgehalten hatte, ist Teil der intensiven Ermittlungen. Der Mann ist wegen geringfügigen Delikten polizeilich bekannt, jedoch nicht aufgrund von Gewaltdelikten. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei Appenzell Ausser-rhoden, eine Patrouille der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden und der Rettungsdienst mit medizinischem Fachpersonal und Notarzt. Die Ermittlungen der genauen Tatumstände sind unter der Leitung der Staatsanwaltschaft aufgenommen worden und werden zusätzlich durch Mitarbeitende des Instituts für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen unterstützt.
pd
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