Fabian Diem
will eine Weiterentwicklung der Stiftung Zeitvorsorge forcieren.
Marko Coric und seine Kollegen siegen im Derby gegen Fortitudo Gossau. Hampi Stacher
Der SV Fides hat sich im Ostschweizer Derby gegen den TSV Fortitudo Gossau zuhause mit 29:21 durchgesetzt und sich so für die Cup-Achtelfinals qualifiziert. St.Otmar gewann beim Leader der Nationalliga B ebenfalls souverän. Auf wen die St.Galler Clubs im Achtelfinal treffen, wird heute ausgelost.
Handball Über 300 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten im Athletik Zentrum beim Ostschweizer Duell zwischen Fides und dem TSV Fortitudo Gossau für eine besondere Atmosphäre. Von Beginn an entwickelte sich eine harte, aber fair geführte Partie, in der um jeden Ball gekämpft wurde. Zur Halbzeit stand es 11:9 zugunsten von Fides. Einen grossen Anteil an dieser Führung hatte Torhüter Marcel Schäpper, der in der ersten Halbzeit mit einer starken Quote von 59 Prozent gehaltener Bälle glänzte. Nach dem Seitenwechsel zog Fides innerhalb weniger Minuten auf 14:9 davon. Gossau liess sich jedoch nicht abschütteln und verkürzte immer wieder. In der 49. Minute, beim Stand von 20:16, erhielt der Gossauer Abwehrchef Ramosaj die direkte rote Karte. Diese Szene nahm den Gästen die letzte Hoffnung auf eine Wende. Am Ende siegte Fides verdient mit 29:21. Nach dem erfolgreichen Cup-Derby will die SG Fides St.Gallen nun auch in der Meisterschaft nachlegen. Am Samstag trifft das Team auswärts auf die SG GC Amicitia/HC Küssnacht. Die Zürcher haben nach fünf Runden drei Zähler auf dem Konto und damit einen weniger als die St.Galler.
Der TSV St.Otmar hat den Sechzehntelsfinal im Schweizer Cup auswärts gegen die SG Yellow/Pfadi Espoirs klar mit 31:23 gewonnen. St.Otmar bewahrte in der ausgeglichenen Startphase die Geduld und konnte im Verlauf des ersten Durchgangs kontinuierlich zulegen. Mit den Treffern vom 13:12 zum 16:12 lenkten die St.Galler den Match in die richtigen Bahnen, und nach einem guten Start in die zweite Halbzeit stand es bereits 23:15. Michael Suter wechselte viel durch und gewährte dem ganzen Kader Einsatzzeit. Näher als auf fünf Tore kamen die Winterthurer nie mehr heran. Torhüter Andreas Björkman Myhr glänzte mit zwölf Paraden und einer Abwehrquote von 47 Prozent. Joschua Braun konnte sich als achtfacher Torschütze auszeichnen.
Am Samstag (18 Uhr) wartet auf den TSV St.Otmar in der Meisterschaft nun eine ungleich schwierigere Aufgabe. Zu Gast in der Kreuzbleiche sind die Kadetten Schaffhausen. Der Serienmeister hat in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben und führt die Tabelle entsprechend mit zehn Siegen aus zehn Spielen souverän an. St.Otmar belegt nach zuletzt vier Siegen in Serie den dritten Tabellenplatz. Am vierten Spieltag trafen die beiden Teams bereits einmal aufeinander. Damals setzte sich der Schweizer Meister der letzten vier Jahre sehr deutlich mit 44-32 durch. Vor Heimpublikum möchten die St.Galler den Favoriten nun mehr fordern. ⋌pd/tb
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