Susanne Hartmann
erntet für Ihre Aussagen zum Autobahnausbau harsche Kritik.
St.Otmar hat den Viertelfinal im Handball Cup auswärts gegen den CS Chênois Genève dank einer geduldigen Willensleistung gewonnen. Die St.Galler stehen erstmals seit 2016 wieder in der Runde der letzten Vier.
Handball Die Genfer aus der Nationalliga B waren am Sonntagabend der erwartet aufsässige Gegner. In einem taktisch geprägten Match, in dem beide Teams immer wieder den siebten Feldspieler einsetzten, tat sich St.Otmar lange schwer, nachhaltig den Zugriff zu finden. Zwar lag die Mannschaft von Michael Suter mehrheitlich in Führung; absetzen konnte sie sich aber nicht. Auch deshalb, weil sie ihre ersten vier Penalties nicht verwerten konnte. Die schwierigste Phase hatten die St.Galler nach der Pause zu überstehen, als Chênois plötzlich mit 18:17 (33.) und 24:23 (42.) in Führung lag. Die Gäste waren aber in der Lage zu reagieren und konnten die Begegnung bis zur 53. Minute mit einer 30:26-Führung in die richtigen Bahnen lenken. Für St.Otmar trafen Marcus Stroustrup und Carl Löfström je achtmal. Zweiterer hatte in der vergangenen Woche seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Im Tor gab Philipp Jochum sein Debüt. Er unterstützt Gelbschwarz vorerst bis Ende Kalenderjahr aufgrund des Ausfalls von Andreas Björkman Myhr.
St.Otmar darf dank dem Sieg am FINAL4 antreten. Dieses findet erstmals in der neuen Pilatus Arena in Kriens statt und wird am Wochenende vom 27. und 28. Dezember ausgetragen. Da am zweiten Tag auch der dritte Platz ausgespielt wird, bestreiten die St.Galler auf jeden Fall zwei Partien. Die drei weiteren Halbfinalisten sind die Kadetten Schaffhausen, Pfadi Winterthur sowie der BSV Stans aus der Nationalliga B. Die Begegnungen werden heute ausgelost.
In der Meisterschaft stehen für die St.Galler am Samstag und am kommenden Mittwoch zwei Partien in der Fremde auf dem Programm. Am Samstag tritt St.Otmar beim Tabellennachbarn Wacker Thun an, am nächsten Mittwoch beim Spitzenteam HC Kriens-Luzern in der neuen Pilatus Arena.
pd
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