Oskar Seger
schaut mit Vorfreude auf die bevorstehenden Fasnachtstage.
Mit einem politischen Vorstoss fordert die Mitte-EVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrates die Regierung auf, alles zu unternehmen, um die Handlungsfähigkeit der Kantonspolizei dauerhaft sicherzustellen.
Polizeiführung Die Fraktion nimmt dabei Bezug auf Berichte der St.Galler Nachrichten, wonach der Leiter des Kommandobereichs und stellvertretende Kommandant per Ende März kündigt. Dies geschieht im Anschluss an die Frühpensionierung des langjährigen Kommandanten Bruno Zanga im Jahr 2024 sowie vor dem Hintergrund einer offenbar gestörten Harmonie innerhalb der Polizeiführung. Der Abgang von Christian Aldrey, der zwischenzeitlich sogar interimistisch die Führung der Kantonspolizei übernommen hatte, wird als zweite gewichtige Überraschung bezeichnet. Diese Entwicklungen lösten Unbehagen aus, zumal eine der zentralen Aufgaben der Polizei – die jederzeitige Handlungsfähigkeit – gewährleistet sein müsse.
Zur angespannten Situation im Kommando kommt hinzu, dass nahezu zeitgleich auch die Pensionierung des Stabschefs Felix P. Helbling ansteht. Dadurch könnte sich das Vakuum an der Polizeispitze weiter verstärken. Helbling verfügt über eine 16-jährige Erfahrung in dieser Funktion. Als Stabschef ist er unter anderem für die Qualitätssicherung in Doktrin und Führung bei Polizeieinsätzen verantwortlich, stellt die psychologische Nothilfe sicher und leitet das Personalwesen der Kantonspolizei.
Konkret möchte die Mitte-EVP-Fraktion von der Regierung wissen, wie sie die aktuelle Führungssituation in der Geschäftsleitung der Kantonspolizei beurteilt. Zudem fragt sie, wie sichergestellt werde, dass die Handlungsfähigkeit der Kantonspolizei trotz der Vakanz im Kommando jederzeit gewährleistet bleibt. Weiter erkundigt sich die Fraktion nach den Massnahmen, mit denen die Regierung eine transparente Kommunikation gegenüber den Mitarbeitenden sicherstellen und die derzeit wahrgenommene Unruhe sowie Unsicherheit innerhalb des Korps abbauen will.
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