Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
Symbolbild.
In der Region St.Gallen sind der Polizei mehrere hochaktive Serientäter ins Netz gegangen. Entsprechend weisen die Einbruchszahlen eine steigende Tendenz auf, insbesondere im Wohnbereich. Häufig registriert werden zudem Laden- und Trickdiebstähle.
Lokalkriminalität Ziel von Serientätern waren namentlich auch Garagenbetriebe. In einem Fall drangen drei junge Männer und eine junge Frau in eine Werkstatt ein, wo sie vom Geschädigten überrascht wurden und flüchteten. Dank dem Einsatz von Hunden und Drohnen konnte das Quartett verhaftet werden. Ihr Auto war tags zuvor bereits bei einer anderen Garage verdächtig aufgefallen. Ein Nordafrikaner, der die Schweiz hätte verlassen müssen, trug bei einer Kontrolle diverse Einbruchwerkzeuge bei sich.
Aufmerksame Detektive beobachteten in St.Gallen eine Bulgarin, die um Bankkunden schlich. Sie konnte angehalten werden, wobei sich herausstellte, dass es sich um eine professionelle Taschendiebin handelte. Sie ist in sieben Kantonen diesbezüglich vermerkt. Da die Zuständigkeit bei der Staatsanwaltschaft Zürich liegt, wurde sie nach Zürich gebracht.
Ein Nordafrikaner, der die Schweiz wegen Abweisung seines Asylgesuchs hätte verlassen müssen, wurde kontrolliert. In seinem Rucksack fanden die Fahnder diverse Einbruchwerkzeuge. Die Ermittlungen ergaben, dass er sich bereits mit anderen Namen ausgewiesen hatte und verschiedentlich polizeilich erfasst worden ist. Im Verlauf der Kontrolle stellte er einen neuen Asylantrag, weshalb er mit einem Passagierschein an das Bundesasylzentrum Altstätten verwiesen werden musste.
Zwei Polen wurden verhaftet, nachdem sie in ihren Kleidern Werkzeuge im Betrag von rund 1300 Franken verstaut hatten. Sie hatten versucht, die Waren ohne zu bezahlen aus dem Handwerkershop zu schmuggeln. Es wird nun nachgeforscht, ob sie auch für andere Diebstähle in Frage kommen. Nach einem versuchten Ladendiebstahl in St.Gallen konnte ein russischer Asylbewerber von der Polizei kontrolliert und mit einer dreissigtägigen Wegweisung aus dem Kanton St.Gallen belegt werden. Eine Stunde später wurde er erneut in Goldach kontrolliert. Er war mit einem Auto ohne Führerausweis unterwegs und nicht fahrfähig. In seinem Auto führte er Diebesgut mit, so alkoholische Getränke, Elektrogeräte und Kleidungsstücke. Obwohl er in der ganzen Schweiz als Ladendieb verzeichnet ist, musste er freigelassen werden. In vielen Fällen hatten es Ladendiebe auf alkoholische Getränke, auf Schmuck, Uhren sowie auf Treibstoff abgesehen, der nach dem Tanken nicht bezahlt wurde, so in Herisau.
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