Fabian Diem
will eine Weiterentwicklung der Stiftung Zeitvorsorge forcieren.
Am 9. Januar wird die Universität St.Gallen (HSG) zum Treffpunkt engagierter junger Debattierender aus der Ostschweiz. Im Rahmen des Regionalfinals Ostschweiz des Programms «Jugend debattiert» von Young Enterprise Switzerland (YES) diskutieren Gymnasialschülerinnen und -schüler aktuelle politische und gesellschaftliche Fragestellungen.
Debattierwettbewerb Für die Teilnehmenden geht es nicht nur um den regionalen Titel, sondern auch um die Qualifikation für das Nationale Finale, das am 27. und 28. März 2026 in Bern ausgetragen wird. Dem Regionalfinal gingen schulinterne Ausscheidungen voraus. Daraus qualifizierten sich die jeweils besten Debattierenden für den regionalen Wettbewerb. Insgesamt treten zwölf Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren an. Sie stammen von der Kantonsschule Wil, der Kantonsschule am Burggraben, der Kantonsschule Sargans sowie der EMS Schiers. In den Debatten übernehmen die Teilnehmenden jeweils eine zugeloste Pro- oder Kontra-Position, unabhängig von ihrer persönlichen Haltung.
In zwei Vorrunden befassen sich die Jugendlichen mit der Frage einer konsequenten Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in allen Schweizer Kantonen sowie mit einer möglichen Vereinfachung des Baubewilligungsverfahrens, um effizienter günstigen Wohnraum zu schaffen. Die besten Debattierenden ziehen in die Finalrunde ein. Dort diskutieren sie zum Thema, ob Schweizer Innenstädte nur noch gegen den Erwerb einer Vignette mit Motorfahrzeugen befahrbar sein sollen. Drei der Finalteilnehmenden qualifizieren sich gleichzeitig für das Nationale Finale in Bern. Die Leistungen der Jugendlichen werden von einer kompetenten Jury beurteilt. Dieser gehören unter anderem die St.Galler Kantonsrätin und Präsidentin von Die Mitte St.Gallen, Franziska Steiner-Kaufmann, SVP-Nationalrat Lukas Reimann sowie Noemi Heule, stellvertretende Chefredaktorin des St.Galler Tagblatts, an. Ergänzt wird die Jury durch weitere Fachpersonen aus Politik, Wirtschaft, Medien, Bildung sowie durch ehemalige Teilnehmende des Programms «Jugend debattiert».
Seit Beginn des Schuljahres haben sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen von «Jugend debattiert» intensiv mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandergesetzt. Sie erlernten, wie man sich fundiert informiert, Argumente strukturiert aufbaut und der Gegenseite respektvoll begegnet. Debattiert wird jeweils im Format zwei gegen zwei, wobei nicht die eigene Meinung, sondern eine zugeloste Position vertreten wird. Am Regionalfinal bewertet die Jury die Teilnehmenden nach den Kriterien Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis, Überzeugungskraft und Ausdrucksvermögen. Ziel des Programms ist es, Jugendliche zur aktiven und reflektierten Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs zu befähigen. ⋌pd
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