Oskar Seger
schaut mit Vorfreude auf die bevorstehenden Fasnachtstage.
Leitungswechsel im Pflegeheim Bruggen: Links Retus Giger, rechts Werner Schläpfer.
Im Pflegeheim Bruggen in St.Gallen findet ein Heimleiter-Wechsel statt. Nach 15 Jahren Wirken für eine positive Team- und Betriebskultur und effiziente Arbeitsabläufe verabschiedet sich Werner Schläpfer in die Pension.
Pflegeleistungen Neben der Heimleitung begleitete Werner Schläpfer auch die bauliche Sanierung und Erweiterung, sodass heute 70 moderne Einzelzimmer und elf Doppelzimmer zur Verfügung stehen, alle mit Dusche/WC und einem Notruf-system ausgestattet. Zuletzt wurde 2023/24 die Küche für rund drei Millionen Franken erneuert. Diese und weitere Massnahmen ermöglichten es, die Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig legte Schläpfer Wert auf verstärkte Kommunikation. Die Rekrutierung des nötigen Personals erweist sich als immer schwieriger, doch bestehen keine Vakanzen, sodass eine hohe Pflegequalität gewährleistet werden kann. Erfreulicherweise konnte Schläpfer auch auf langjährige Mitarbeitende zählen. Das Heim beschäftigt heute 120 Mitarbeitende, darunter zwölf Lernende. Das Restaurant ist von 10 bis 16.30 Uhr öffentlich zugänglich und sorgt für Leben im Areal, wird es doch von vielen Quartierbewohnenden und Angehörigen von im Heim Wohnenden frequentiert, was der scheidende Heimleiter immer sehr geschätzt hat. Werner Schläpfer blickt auf viele spannende Aufgaben zurück, wobei die Corona-Epidemie eine der herausforderndsten war. Sein Credo war, für alle im Heim da zu sein. Alle sollten sich stets wohlfühlen. Damit ist er gut gefahren und es hat ohne Unterbruch eine harmonische Situation bestanden. In der Pension wird es ihm sicher nie langweilig, ist doch das Wandern und Biken in der Natur seine Leidenschaft. Zunächst gönnt er sich eine zweimonatige Reise ins Ausland.
Sein Nachfolger in der Heimleitung ist Retus Giger, der bereits einige Wochen neben dem scheidenden Heimleiter in St.Gallen gewirkt und die Betriebsabläufe kennengelernt hat. Er hat als Pflegeheimleiter reiche Erfahrung gesammelt und Führungskompetenzen bewiesen, zunächst im Lugnez und dann in Wetzikon. Er übernimmt die neue Aufgabe in St.Gallen, weil ihn die Konzeption überzeugt und hier ein gutes Team zur Verfügung steht. Ihm ist auch die Vereinsträgerschaft sympathisch, weil diese wesentlich kürzere Wege und raschere Entscheide verspricht als ein gemeindeeigener Betrieb. Zudem gefällt ihm die Stadt St.Gallen sehr gut. Für ihn stehen bei der Leitung ebenfalls die Bewohnenden im Fokus, denen er beste Pflege und einen möglichst angenehmen Aufenthalt bieten will.
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