Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
Stadtparlament Das St.Galler Stadtparlament hat an seiner Sitzung vom 17. Februar mehrere finanzielle Entscheide zur Digitalisierung gefällt und eine Ersatzwahl vorgenommen. Im Zentrum standen Investitionen in die städtischen Schulen sowie in die St. Galler Stadtwerke. Einstimmig wählte das Parlament Alice Froidevaux als neues Mitglied in die Spezialkommission zur Umwandlung der Stadtwerke in ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen. Sie gehört der SP/JUSO/PFG-Fraktion an und hat ihr Amt am 18. Februar angetreten. Im Bildungsbereich bewilligte das Parlament einen Kredit von 250’000 Franken für die Anschaffung von iPads in den ersten beiden Primarschulklassen. Zudem wurden 900’000 Franken für die Neubeschaffung von Smart-Displays an den städtischen Schulen gesprochen. Beide Ausgaben werden über die Investitionsrechnung finanziert und sind Teil der laufenden Digitalisierungsstrategie im Schulwesen. Auch die Stadtwerke erhalten zusätzliche Mittel: Für die Einführung eines datenschutzkonformen KI-Tools genehmigte das Parlament einmalig 22’000 Franken für die Beschaffung sowie jährlich wiederkehrende 30’000 Franken für den Betrieb. Dieser Kredit wird der Erfolgsrechnung belastet.
pd
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