Fabian Diem
will eine Weiterentwicklung der Stiftung Zeitvorsorge forcieren.
Am Montag fand die Bürgerversammlung der Ortsbürgergemeinde St.Gallen in der Tonhalle statt.
Die Bürgerversammlung der Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat am Montag das Budget 2026 verabschiedet. Damit werden Investitionen in Infrastruktur, Wohnbau und nachhaltige Projekte ermöglicht.
Bürgerversammlung Das Budget für 2026 weist bei einem Umsatz von 28,3 Millionen Franken ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Dank abgeschlossener Arealentwicklungen wie der Stadtsäge steigen die Einnahmen aus Liegenschaften, während die Aufwände in allen Geschäftsbereichen stabil bleiben. Vorgesehen sind Investitionen in die Erneuerung des Hauses Bürgerspital, in die Digitalisierung sowie in CO2-Re-duktionsmassnahmen. Das Wohn- angebot «Wohnen am Singenberg» bleibt trotz unveränderter Pflegetarife bestehen.
Die Ortsbürgergemeinde setzt drei zentrale Wohnbauprojekte um: Am Stephanshornweg sollen 154 Wohnungen im Baurecht entstehen, die frühestens 2027 gebaut werden könnten. Im Grossacker wird nach dem Wegzug des Kinderspitals ein neues Wohnquartier geplant, wobei bestehende Spitalbauten teilweise erhalten und in Wohnungen umgewandelt werden. Im Westen der Stadt wird das Areal Waldacker weiterentwickelt, inklusive ökologischer Aufwertungen wie der Offenlegung von Bachläufen sowie der Schaffung von Fuss- und Radwegen. Diese Projekte sollen die städtische Wohnqualität stärken und zusätzliche Baurechtserträge sichern. Vor der Bürgerversammlung fand die Neubürgerfeier statt. In diesem Jahr erhielten insgesamt 283 Personen das Bürgerrecht, darunter 67 bereits Schweizer Bürger und 216 Personen aus 33 Nationen. Musikalisch wurde der Anlass von Mélanie Adami und Claudia Dischl begleitet. Rund 500 Bürgerinnen und Bürger nutzten anschliessend den Apéro zum Austausch und informierten sich an Ständen über Projekte wie «Wohnen am Singenberg» und das Online-Bürgerlädeli.
pd
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