Oskar Seger
schaut mit Vorfreude auf die bevorstehenden Fasnachtstage.
Die Wohnbevölkerung der Stadt St.Gallen ist auch im Jahr 2025 weiter angestiegen. Ende Dezember lebten 83’843 Personen in der Stadt, was einer Zunahme von 679 Einwohnerinnen und Einwohnern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum beträgt damit 0,8 Prozent.
Bevölkerung Den grössten Anteil an der Wohnbevölkerung stellt mit 78’416 Personen die ständige Wohnbevölkerung. Dazu zählen auch ausländische Staatsangehörige mit einer Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung. Ergänzt wird die Bevölkerungszahl durch 4’144 Personen mit Nebenwohnsitz, darunter vor allem Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter. Weitere 1’283 Personen gehören zur nichtständigen Wohnbevölkerung ohne dauerhafte Aufenthaltsbewilligung. Unter ihnen befanden sich Ende 2025 auch 657 Personen mit Schutzstatus S, der Geflüchteten aus der Ukraine einen befristeten Aufenthalt ermöglicht. Im Jahr 2025 zogen insgesamt 8’688 Personen nach St.Gallen, während 7’993 Menschen die Stadt verliessen. Daraus resultierte ein Wanderungsgewinn von 695 Personen. Besonders deutlich fiel der positive Saldo gegenüber dem Ausland aus: Mit 1’064 zusätzlichen Zuzügen verzeichnete St.Gallen hier einen markanten Überschuss. Rund 85 Prozent dieser Zuwanderung stammt aus dem EU-Raum, wobei mehr als die Hälfte aus deutschsprachigen EU-Ländern kam. Demgegenüber verlor die Stadt Bevölkerung an den umliegenden Regionsgürtel, wo sich ein Minus von insgesamt 402 Personen ergab. Auch gegenüber dem Kanton Zürich blieb der Wanderungssaldo negativ, fiel mit minus 94 Personen jedoch deutlich geringer aus als in den Vorjahren. In den letzten zehn Jahren waren die Verluste gegenüber Zürich jeweils zwei- bis viermal so hoch, was 2025 auf gestiegene Zuzüge aus dem Kanton zurückzuführen ist. Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer in St.Gallen nahm 2025 um 0,5 Prozent zu – ein Wachstum, das zuletzt im Jahr 2012 erreicht worden war. Insgesamt erhielten 379 Personen das Schweizer Bürgerrecht. Zudem resultierte erstmals seit 2010 wieder ein leichter Wanderungsgewinn von 36 Personen. Diese Faktoren konnten den negativen Geburtensaldo von minus 151 Personen mehr als ausgleichen. Die ausländische Wohnbevölkerung wuchs im selben Zeitraum stärker. Sie legte um 1,4 Prozent zu, was sowohl auf einen deutlichen Wanderungsgewinn von 659 Personen als auch auf einen Geburtenüberschuss von 128 Personen zurückzuführen ist.
pd
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