Fabian Diem
will eine Weiterentwicklung der Stiftung Zeitvorsorge forcieren.
Die Digitalisierung der Botaniksammlung des Naturmuseums St.Gallen mit rund 40‘000 Belegen hat einen besonderen Schatz zum Vorschein gebracht: den Erstbeschrieb des Grünlichen Breitkölbchens (Platanthera chlorantha), eine Orchideenart, aus dem Jahr 1827.
Botanik Das Typusexemplar – die Referenzpflanze, anhand derer eine Art erstmals wissenschaftlich beschrieben wird – fand mit Jakob Gottlieb Custer (1789 bis 1850), Bezirksarzt aus Rheineck, ein leidenschaftlicher Botaniker. Neben dem Bericht über diesen Fund gibt das Naturmuseum, das letztes Jahr 61‘000 Besucherinnen und Besucher registrieren konnte, auch sein neues Programm bekannt. Ab sofort startet der Online-Vorverkauf zum Naturfilmfestival von Samstag/ Sonntag, 7. und 8.Februar, 10 bis 18 Uhr. 23 Natur- und Tierfilme sind zu sehen, darunter mehrere preisgekröntedes internationalenFilmfestivals «NaturVision 2025». Noch bis 22. Februar wird die Ausstellung «Krabbler – unheimlich faszinierend» gezeigt. Ab 10. März folgt die Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn». Sie fokussiert auf die vielbeinigen Tiere, die eine grosseRolle imÖkosystemspielen. Die Ausstellung thematisiert auch die nicht immer einfache Beziehung zum Menschen – von der SeidenraupeüberZeckenbissebiszu invasiven Flusskrebsen. Ab Mitte März ist wieder die beliebte Osterausstellung «Allerlei rund ums Ei» zu sehen. Sie stellt die ganze Vielfalt der Eierleger im Tierreich vor. Ab 3. Oktober ist eine Ausstellung dem «Fuchs – Meister der Anpassung» gewidmet. Zum zehnjährigen Bestehen des Museums findet am 14.und15.NovembereinJubiläumsWochenende statt. Die zahlreichen Rahmenveranstaltungen zu den genannten Ausstellungen sind unter www.naturmuseumsg.ch aufgelistet.
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