Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
Unter den St.Galler Wegzügen innerhalb der Schweiz sticht Zürich mit einem Wanderungsverlust von 94 (811 Zuzüge und 905 Wegzüge) hervor.
Wohin sind die 7993 in St.Gallen wohnhaft gewesenen Personen gezogen, die die Stadt St.Gallen im letzten Jahr verlassen haben? 2434 meist ausländischer Herkunft zogen ins Ausland, 1534 in den Regionsgürtel und die übrigen an andere Orte der Schweiz. Es interessiert hier aber vor allem, welche Gemeinden in der Region am meisten Anziehungskraft ausüben.
Wanderungssaldi Mit einem Wanderungssaldo von 66 (154 Zuzüge, 220 Wegzüge) steht Gossau an der Spitze in der Region. Zurückzuführen ist der für St.Gallen stark negative Wanderungssaldo auf die Grösse Gossaus mit einem hohen Wohnungsangebot, das hier grösser ist als in den meisten Agglomerationsgemeinden.
Dicht folgt in dieser Rangliste Gaiserwald mit einem Wanderungssaldo von 65. Hier dürfte der günstige Steuerfuss zusätzlich eine Rolle spielen. Danach kommt ebenfalls an der Spitze mit einem Saldo von 63 das «Steuerparadies» Teufen, wo in den letzten Jahren auch viele neue Wohnungen oft mit Säntis-Blick entstanden sind. Es folgen Speicher mit 42, Horn mit 33, Goldach mit 30, Mörschwil mit 24, Thal mit 20, Romanshorn mit 17, Waldstatt mit 16, Gais mit 15, Rorschach mit 12 und Herisau und Urnäsch mit je 11. Die vielen Wegzüge nach Horn sind nicht nur auf den zweitgünstigsten Steuerfuss im Kanton Thurgau zurückzuführen, sondern auch auf das grosse neue Bauvolumen am See.
Umgekehrt einen positiven Saldo für St.Gallen weisen Eggersriet und Urnäsch je mit 11, Muolen mit 10, Heiden mit 8 und Flawil und Egnach mit je 6 aus. Es verwundert nicht, dass unter den Wegzügen in die Schweiz Zürich mit einem Wanderungsverlust von 94 (811 Zuzüge und 905 Wegzüge) hervorsticht. Vor allem fallen hier die vielen Studienabgänger ins Gewicht, die in ihren Heimatkanton zurückziehen.
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