Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
Visualisierung des Projekts Riet II.
Die Regionale Wasserversorgung St.Gallen AG (RWSG) plant den Bau eines zweiten Seewasserwerks in Goldach. Mit dem Projekt Riet II soll die Trinkwasserversorgung für über 150’000 Menschen in Stadt und Region St.Gallen auch in Notlagen zuverlässig gewährleistet werden.
Wasserversorgung Bisher existierte neben dem Seewasserwerk Frasnacht keine unabhängige zweite Wasserquelle. Damit wurden die bundesrechtlichen Anforderungen für die Versorgung in Mangellagen nicht erfüllt. Die zwölf Aktionärspartner der RWSG haben nun einstimmig sowohl dem Bau von Riet II als auch einem neuen Kostenverteilungsmodell zugestimmt. Das neue Werk wird am Standort des bestehenden Hochdruckpumpwerks Riet errichtet und soll 2029 in Betrieb gehen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 60 Millionen Franken. Die Partnergemeinden tragen die Kosten gemäss dem neuen Verteilungsmodell, das später über den Wasserpreis an die Endkunden weitergegeben wird.
pd
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