Polizei und Zoll stellen teils kuriose Einbruchwerkzeuge sicher
Gefälschte Uniformen, Seitenschneider, Wanzendetektoren: Polizei und Zoll finden bei diversen Fahrzeugkontrollen kurioses Einbruchswerkzeug.
Die Ostschweizer Polizeikorps haben in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt Einbruchswerkzeug sichergestellt.
Gefälschte Uniformen, Seitenschneider, Wanzendetektoren: Polizei und Zoll finden bei diversen Fahrzeugkontrollen kurioses Einbruchswerkzeug.
Blaulicht Die Ostschweizer Polizeikorps sowie der Zoll Nordost/Ost stellen bei Fahrzeugkontrollen derzeit auffallend häufig Einbruchswerkzeuge und Vermummungsmaterial sicher. Da in diesen Fällen jedoch keine konkreten Einbrüche nachgewiesen werden können, werden die kontrollierten Personen wieder freigelassen. Laut Polizei besteht das Risiko, dass einige später Straftaten begehen. Es handelt sich häufig um gruppenweise agierende Serientäter, die rasch zwischen Regionen wechseln. Die Kontrollen und die anschliessende erkennungsdienstliche Erfassung gelten dennoch als wichtig, da sie die spätere Aufklärung von Delikten erleichtern können, teilt die Polizei mit. Je nach Lage können tatverdächtige Gegenstände sichergestellt werden. Eine vollständige Verhinderung von Einbruchskriminalität sei damit jedoch nicht möglich.
Die Polizei stellte unter anderem bei einem georgischen Trio versteckte Funkgeräte sicher. Zwei russische Staatsangehörige führten Nierengurte und speziell präparierte Kleidung zur Verbergung von Diebesgut mit sich. In einem von einem Rumänen gelenkten Fahrzeug wurde ein Wanzendetektor entdeckt. Ein rumänisches Paar hatte manipulierte Kleidung sowie ein Cuttermesser dabei. Bei zwei Serben fand die Polizei eine Post-Uniform, Nierengurt und Werkzeug zum Aufbrechen von Sicherungen. Zwei Rumänen führten eine Sturmhaube sowie entsprechendes Einbruchswerkzeug mit. Zwei irische Staatsangehörige transportierten mehrere Kontrollschilder aus Irland und Grossbritannien. Bei einem tschechischen Fahrer stellten die Behörden eine Imitationswaffe, Vermummungsmaterial sowie eine «Policie»-Armbinde sicher. In einem Jaguar fanden sich griffbereit Messer, Beilstiel und Radschlüssel. Zwei weitere Rumänen, die per Zug aus Bregenz eingereist waren, hatten ebenfalls Einbruchswerkzeug bei sich.
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