Claudia Wetter
St.Galler Gerichte wollen erhöhte Geschäftslast mithilfe von IT bewältigen.
In diesem „Vision Apartment“-Haus wurde die tote 26-jährige Frau aufgefunden.
Noch immer ist unklar, unter welchen Umständen die 26-jährige Schweizerin im sogenannten «Visionsapartment» an der Rorschacher Strasse 135 ums Leben gekommen ist. Gerüchte halten sich weiterhin hartnäckig.
Todesfall Auf Anfrage erklärt der Mediensprecher der St.Galler Staatsanwaltschaft, Stefan Hess, es handle sich um ein laufendes Verfahren, zu dem derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden könnten. Gleichzeitig hält er fest, dass bei den bisherigen Abklärungen ein Delikt nicht im Vordergrund stehe. Daraus lässt sich schliessen, dass den 28-jährigen Eritreer, der von der Polizei im Zimmer der Verstorbenen angetroffen und zunächst in Haft genommen wurde, mutmasslich keine Schuld trifft. Der Mann hatte einen Notruf abgesetzt und kann daher auch nicht wegen unterlassener Nothilfe belangt werden. Die Polizei meldete zudem nicht, dass Waffen oder andere Gegenstände gefunden worden seien, mit denen die Frau hätte getötet werden können. Die Verstorbene war wie auch der Eritreer im Kanton St.Gallen gemeldet, jedoch nicht an der Rorschacher Strasse 135. Vor diesem Hintergrund mutmasste der «Blick» in einer digitalen Veröffentlichung, dass Drogen eine Rolle gespielt haben könnten. Eine Mieterin eines anderen Zimmers erklärte gegenüber «20 Minuten», die Putzfrau habe ihr erzählt, es sei viel Kokain konsumiert worden. Sie gehe daher von einer Überdosis aus. Dabei ist jedoch nicht auszuschliessen, dass sich diese Aussagen auf eine andere Mieterschaft bezieht, bei der Drogenkonsum festgestellt wurde. Auch in Polizeikreisen kursierten anfänglich verschiedene Gerüchte zur Todesursache. Diese muss noch geklärt werden.
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