Der St.Galler Stadtrat hat die Jahresziele 2026 bekannt gegeben.
19.04.2026 15:00
St.Gallen soll noch attraktiver für Startups werden
Standortförderung als Instrument für die Koordination und für das Netzwerk
Der St.Galler Stadtrat will die Attraktivität der Stadt für Startups steigern. Bei den geplanten Firmenbefragungen in diesem Jahr sollen Aussagen von Startups besonders ausgewertet werden. Auf dieser Basis wird geprüft, ob eine Zu- und Wegzugsbefragung von juristischen Personen automatisiert durchgeführt werden soll.
Wirtschaftsförderung Weiter gibt der Stadtrat auf eine Interpellation der FDP-, Mitte-EVP-, GLP- und SVP-Fraktion im Stadtparlament bekannt, dass die Bedürfnisse der Startups zudem im Rahmen der kantonalen Startup-Strategie erfasst werden. Neu nutzt die Standortförderung ein zentrales Tool, um die tagesaktuelle Unternehmensentwicklung in der Stadt zu beobachten. Auch bemüht sich der Stadtrat um einen zentraleren Ort der Startups. Zunächst wird jetzt eine Auslegeordnung vorgenommen. Zur Strategie der Stadt gehört nach dem Stadtrat auch die Förderung der urbanen Qualität samt der Startfeld-Dienstleistungen. Die Sichtbarmachung der Stadt als Zentrum der Ostschweiz soll erhöht werden. Vorgesehen sind auch ein Andocken an die Massnahmen des Kantons und die Entwicklung der Standortförderung zur operativen Drehscheibe für Netzwerk- und Community-Arbeit. Der Stadtrat macht auch auf die schon länger bestehenden Anstrengungen aufmerksam. Die Stadt unterstützte von Anfang an Startfeld personell und finanziell. In den vergangenen Monaten hat der Kanton die Lead-Rolle in der Weiterentwicklung und Koordination übernommen. Die Standortförderung der Stadt ist eingebunden.
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Auf Bestehendem aufbauen
Der Stadtrat bezieht auch Stellung zur Frage, weshalb dennoch die Start-Jungup-Gründungen in St.Gallen im schweizweiten Vergleich unterdurchschnittlich häufig sind. Nach ihm orientieren sich viele Startups in Richtung grösserer Wirtschaftsräume mit einer noch grösseren Investoren- und Kundendichte. Am Start-up-Ökosystem mit der Universität, mit der Fachhochschule OST, der Empa, dem Switzerland Innovationspark Ost und mit dem Startfeld liegt es nicht, denn diese sind äusserst attraktiv. Dem Stadtrat ist es auch wichtig, dass die Stadt mit ihren begrenzten finanziellen Möglichkeiten auf dem Bestehenden aufbaut. Er sieht es nicht als Aufgabe der Stadt, Co-Working-Spaces zu betreiben oder ein «Startup-Zentrum» als Trägerin selbst zu bewirtschaften. ⋌we